Am 25. Januar 2005 wurden Christiane Berghof und Arnim Eyssler als Sprecher(in) des JungChemikerForums Leipzig gewählt bzw. bestätigt. Ulrike Helmstedt und Arnim Eyssler hatten bereits mit der Organisation der 3. Mitteldeutschen Jobbörse (MDJ) begonnen. Vor allem die Anschreiben und das Kontaktieren der Aussteller sowie das Rahmenprogramm standen zunächst im Vordergrund. Am 27. April 2005 konnte erfolgreich die 3. MDJ in Zusammenarbeit mit Frau Dr. Luppa vom Internationalen Promotions-Programm (IPP) durchgeführt werden. Der Zuspruch und das Interesse der Studierenden konnte vor allem durch die intensive Zusammenarbeit mit dem Fachschaftsrat Chemie und Mineralogie (FSR) geweckt werden, was von allen Ausstellern positiv aufgenommen wurde. In Zukunft soll die Veranstaltung bezüglich der Vielfalt der Unternehmen erweitert werden und damit noch mehr Absolventen anderer naturwissenschaftlicher Fakultäten ansprechen. Die 4. MDJ wird voraussichtlich am 25. April 2007 stattfinden.

Das zweite große Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Fachschaftsrat Chemie und Mineralogie durchgeführt. Die Ausstellung „IG-Farben... von Anilin bis Zwangsarbeit“ vom 9. - 23. Juni 2005 wurde von drei Vorträgen, u.a. von Dr. Ute Deichmann mit „Chemiker in der NS-Zeit“ bereichert. Die Resonanz der Medien sowie der Schulen war unerwartet stark, so dass die Ausstellung um eine Woche verlängert wurde. Und natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, wieder einen jungen Wissenschaftler einzuladen: PD. Dr. Jörg Tiller aus Freiburg, der über „Amphiphile Netzwerke in porösen Materialen“ vorgetragen hat.

Für das Wintersemester konnten wir wieder eine Exkursion anbieten. Mit ca. 20 Studierenden haben wir am 25.11.2005 Infineon Technologies in Dresden besucht, wobei das Aufgabenfeld von Naturwissenschaftlern im Vordergrund stand. Wir haben viel darüber erfahren, dass die Halbleitertechnologie ein schnelllebiges Geschäft ist, welches sehr hohe Forschungs- und Investitionsausgaben erfordert. Nur ein weltweites Zusammenarbeiten der verschiedenen Kooperationspartner kann auf lange Zeit zu einem erfolgreichen Unternehmen führen.

Am Ende des Jahres haben wir vier Studierenden die Möglichkeit gegeben ihre Erfahrungen im Ausland an jüngere Studierende weiterzugeben. Etwa 15 Interessierte nutzten die Gelegenheit sich über Cardiff (GB), Uppsala (Schweden), Athens (USA) oder Dublin (Irland) zu informieren. Dabei zeigte es sich, dass der beste Zeitraum für einen Auslandsaufenthalt das Masterstudium darstellt. Diese Veranstaltung war gleichzeitig Jahresausklang und Weihnachtsfeier.