Das JCF Leipzig begann das Jahr mit seiner ersten zweitägigen Exkursion am 17./18. Januar. Sie führte in den Raum Frankfurt zu den Firmen Aventis Pharma Deutschland AG und OMG AG & Co. KG. Neben interessanten Führungen und Vorträgen bot die Veranstaltung zudem Gelegenheit zu einem Treffen mit dem JCF Frankfurt. Erstmals lud das JCF Leipzig auch einen Vortragenden für ein GDCh-Kolloquium in Leipzig ein. Professor Michael Froeba von der Justus Liebig-Universität Gießen berichtete über „Mesoporöse Materialien: Eigenschaften, Anwendung und neue Trends“.

Arbeits- aber auch erfolgreich für die aktiven Mitglieder des JCF Leipzig war das Sommersemester 2002 vor allem wegen der Vorbereitung und Durchführung der „1. Mitteldeutschen Jobbörse“. Diese war nach dem Frühjahrssymposium 2001 die zweite überregionale Veranstaltung der Leipzier Jungchemiker. Das JCF organisierte sie mit Unterstützung der Universität Leipzig (kostenlose Nutzung der Räume) und des Leipziger Arbeitsamtes (finanzielle und logistische Hilfe beim Druck und Versand von Werbematerial). Der Einladung nach Leipzig folgten am 23. Mai 15 Unternehmen und ca. 250 Interessenten - überwiegend Studenten und Doktoranden der Chemie und anderer Naturwissenschaften. Die Anwesenden kamen zum großen Teil aus Leipzig, aber auch aus anderen mitteldeutschen Hochschulstandorten (u.a. Dresden, Halle, Jena und Potsdam). Neben der Möglichkeit, sich an den Ständen der Firmen direkt über potentielle Arbeitgeber zu informieren, standen drei Podiumsdiskussionen auf dem Programm. Themen waren Bewerbungsstrategien, die Arbeitsmarktsituation für Chemiker*innen in Mitteldeutschland und die neuesten Entwicklungen im akademischen Arbeitsmarkt. Die Teilnehmer konnten auch an Workshops zu bewerbungsrelevanten Themen teilnehmen. Aufgrund der guten Resonanz der ersten Veranstaltung - sowohl von den beteiligten Unternehmen als auch den anwesenden Interessenten - hat sich das JCF Leipzig entschieden, am 26. Juni 2003 die „2. Mitteldeutsche Jobbörse“ zu veranstalten.

Im Wintersemester 2002/2003 organisierte das JCF zwei Exkursionen, die beide sehr gut angenommen wurden: Eine am 29. Oktober in die nähere Umgebung - zur Chemie GmbH Bitterfeld-Wolfen und die zweite am 19. November zur Schering Deutschland GmbH nach Berlin. Außerdem standen zwei Erfahrungsberichte auf dem Plan:
Dr. Christian Neusüß berichtete im November über seinen „Berufseinstieg bei Bruker“.

Die Vorweihnachtsveranstaltung stand in diesem Jahr unter dem Titel „Auslandsaufenthalte“. Das JCF hatte dazu Studenten und Doktoranden unserer Fakultät gebeten, über ihre Semester an ausländischen Hochschulen zu berichten. Der Nachmittag war dazu gedacht, jüngeren Studenten die Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte und deren Finanzierung aufzuzeigen, ob über Austauschprogramme, Industriekontakte oder spezielle Stipendien- und für eigene Bestrebungen in diese Richtung Kontakte zu vermitteln.
Für das GDCh-Kolloquium luden wir im Wintersemester Professor Gernot Frenking von der Philipps-Universität Marburg ein. Vor vollem Hörsaal hielt er einen Vortrag über „Die Chemische Bindung - Alte Fragen, Neue Antworten“.  (Text: Ulrike Helmstedt)